Eine Kehrichtverwertungsanlage aus nächster Nähe zu sehen, ist etwas ganz anderes, als sie nur aus Projektunterlagen und Planungsmodellen zu kennen. Besonders beeindruckt hat uns die Menge an Abfall, die sich vor uns auftürmte und ständig in Bewegung war.
Zwischen Rückbau und Inbetriebnahme
Aufgefallen ist auch die Übergangssituation, in der sich kenova gerade befindet. Die neue Anlage läuft bereits, direkt daneben wird die alte zurückgebaut. Ein Wechsel, der sich über Jahre hinzieht und den man in jeder Ecke spürt.
Zudem wird deutlich, was sonst oft nur als Zahl auf dem Bildschirm erscheint. Rund 60 Mitarbeitende stemmen einen Betrieb, der jährlich über 240’000 Tonnen Abfall verarbeitet, während rundherum noch vieles im Übergang ist. Das zeigt, wie wichtig klare Abläufe, gute Daten und schlanke digitale Prozesse sind, damit sich das Team auf den Kernbetrieb konzentrieren kann.
Zwischen Fachgespräch und Mittagstisch
Beim gemeinsamen Mittagessen ging das Gespräch weiter. Wir haben viel über das Schweizer Abfallsystem gesprochen, auch über Themen, die gerade aktuell diskutiert werden. Zum Beispiel darüber, dass mineralisches Katzenstreu in grossen Mengen im Hauskehricht landet, obwohl es nicht brennbar ist und kaum zur energetischen Verwertung beiträgt.
Solche persönlichen Einblicke haben uns mindestens so viel mitgegeben wie die Führung selbst. Sie sind besonders wertvoll, weil sie uns helfen, die Anforderungen unserer Kunden im Entsorgungs- und Energiesektor noch besser zu verstehen. Schliesslich wollen wir keine Software von der Stange liefern, sondern Lösungen, die aus der Praxis heraus weitergedacht sind.
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